Schulleben

 

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Besuch der Synagoge in Halle

Die siebenten Klassen besuchten im Rahmen des Religions- oder Ethikunterrichts im November 2020 die hallesche Synagoge. 

Schullogo – And the winner is …

Ein halbes Jahr lang haben 3 SchülerInnengruppen mit 3 DesignerInnen am Entwurf für unser neues Schullogo gearbeitet. Am 12. November 2020 haben alle Gruppen ihre Entwürfe in der Aula vorgestellt. Coronabedingt leider nur im kleinen Rahmen, deshalb hier ein Link zu einer kleinen filmischen Zusammenfassung: https://youtu.be/fdmkFLJnblw. Eine ausgewählte Jury aus SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen, Kunst- und DesignexpertInnen hat den anhängenden Entwurf der Gruppe um Designer Stephan Arnold ausgewählt. Das Schiff, welches in Feiningers Werken eine zentrale Rolle spielt (auch die für Feininger typischen Hilfslinien sind zu erkennen), soll für Freiheit und Mut stehen. Gleichzeitig sitzen wir als Schulgemeinschaft im gleichen Boot und helfen einander, unsere Träume zu verwirklichen. Neben der Symbolik lobte die Jury die hohe Wiedererkennbarkeit des bildlichen Elementes, dessen vielfältige Verwendbarkeit und hohe Qualität. Die Gruppe hat das Logo gemeinsam entworfen und gestaltet. Nun wird der Entwurf noch fertig bearbeitet und soll bald zum Einsatz kommen. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an alle Mitwirkenden!

Wir erobern den Kunstraum

Das Lyonel-Feininger-Gymnasium befindet sich im Umbau. Auch unser Kunstraum wird bald modernisiert. Daraus ergab sich die einmalige Chance, die Wände im Kunstunterricht ganz legal mit Street-Art zu gestalten. Die Klassen 7/2 und 7/4 setzten sich damit auseinander, wie man eingängige symbolische Botschaften kreiert, die im besten Fall Kunst von Jedem für Jeden, im schlimmsten Fall ignoranter Vandalismus sind. Letztendlich stellten wir uns die grundsätzlichen Fragen: „Ist das Kunst oder kann das weg?“ und anhand welcher Kriterien beurteilt man das eigentlich? Die Antwort darauf liegt natürlich auch immer im Auge des Betrachters. Entscheiden Sie also selbst. Wir zumindest finden es fast schade, bald einen ganz neuen Kunstraum zu haben 😉

Zooschule

Der 5. Klassen haben, wie jedes Jahr nach den Herbstferien, die Zooschule im Bergzoo Halle besucht. Neben der geführten Exkursion zu den Wirbeltierklassen haben die Schüler die Zeit genutzt um zu einem speziellen Tier, einen Steckbrief anzufertigen. Diese Informationen dienen zur Erstellung eines individuellen Tierplakats im SOL-Unterricht.

Media-Scouts

In den vergangenen Wochen wurden an unserer Schule 8 Mini- (Jahrgang 5 & 6) und 22 Junior-Media-Scouts (Jahrgänge 7 – 9) ausgebildet. Die zwei- bzw. dreitägige Ausbildung wurde von Medienpädagoginnen der fjp>Media Servicestelle Kinder und Jugendschutz Magdeburg durchgeführt und beinhaltete Themen wie: Cybermobbing, Soziale Netzwerke, Urheberrecht und Datenschutz, Computerspiele sowie den allg. Umgang mit dem Smartphone.

Zukünftig treffen sich die ausgebildeten Media-Scouts immer am Dienstag im Mittagsband (Junior-Media-Scouts) bzw. zur Modulzeit (Mini-Media-Scouts). In diesen Zeitfenstern arbeiten und diskutieren sie mit unserer Medienpädagogin zu den oben genannten Themen, entwickeln Projekte für die Medientage in den Klassen 5 und 6 und stehen der Schulgemeinschaft und insbesondere den Schülerinnen und Schülern als Expert*innen für Social Media & Co. zur Verfügung.

Ein Zeichen gegen Rassismus

Am 9. Oktober 2020 jährte sich das Attentat auf die Synagoge in Halle. SchülerInnen der 8., 9. und 10. Klassen haben als Zeichen des Gedenkens und des Eintretens gegen Antisemitismus, Rassismus, Diskriminierung und Gewalt eine Menschenkette rings um unsere Schule gemalt. Ein Symbol für das Zusammenstehen unserer Schulgemeinschaft gegen Ausgrenzung! Vielen Dank an den Sozialkundekurs 10 von Herrn Jänicke für die Organisation.

 

10/2 erneuert Wimpelkette der Solidarität

Zum Gedenken des Anschlags auf die Synagoge in Halle, in dessen Folge zwei Menschen ihr Leben verloren, hat die Klasse 10/2 ihre Wimpelkette der Solidarität erneuert: Bereits im vergangenen Jahr hatte die Klasse sich der im Paulusviertel verbreiteten Aktion angeschlossen, die die Solidarität mit diskriminierten Menschen ausdrückt. Die Schüler_innen hatten schon damals eine Wimpelkette gestaltet und in der Nähe der Synagoge gespannt. Zum ersten Jahrestag des Anschlags am vergangenen Freitag hatte die Klasse im Klassenrat beschlossen, diese Kette zu erneuern: Alle Schüler_innen nähten jeweils mindestens einen Wimpel aus bunten Stoffen, die dann gemeinsam auf einer Leine angeordnet wurden. Während der Klassenstunde konnten wir die Kette in der Humboldtstraße anbringen – kurz vor Beginn der offiziellen Gedenkveranstaltung an der Synagoge. Ein besonderer Dank gilt Henriette für die Auswahl des Standortes und die Bereitstellung einer Leiter vor Ort, sowie Marten für seinen tatkräftigen Einsatz während der Hängung. Wir hoffen, damit ein Zeichen für mehr Mitmenschlichkeit und gegen Diskriminierung zu setzen.

#respondinmusic – Ein intensiver Dialog

Am 02.10.2020 machte das Projekt #respondinmusic um die Berliner Pianistin Annika Treutler auf ihrer Deutschland-Tour Station an unserer Schule. Es sollte ausdrücklich kein Konzert, sondern ein Dialog zwischen den Musikern und den Schülern der 9. Klassen sein. Im Mittelpunkt standen Werke jüdischer Komponisten, deren eigene Lebensumstände zur Zeit des Nationalsozialismus in Zusammenhang mit der Musik gestellt wurden. Dadurch konnten die Stücke noch intensiver erlebt werden, und die Schüler beteiligten sich rege mit ihren ganz eigenen Gedanken und Empfindungen an den Gesprächen über die gehörte Musik. Am Ende standen nicht nur wunderbare Werke, die einmal mehr vor dem Vergessen bewahrt wurden, sondern die Erkenntnis, dass Musik Grenzen überwinden und Denkanstöße bieten kann.

Kooperationsvereinbarung unterzeichnet –  Wir haben den Grundstein für unsere Schülerfirma gelegt!

Nach mehrmonatiger Vorbereitung haben heute die Vertreter von Schulleitung, Förderverein und zukünftigen Mitarbeitern der Schülerfirma eine grundlegende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die die Gründung einer Schülerfirma am Lyonel-Feininger-Gymnasium ermöglicht. Zu Beginn des neuen Schuljahres werden wir die gemeinnützige „Schüler-gUG“ offiziell gründen und die Schulgemeinschaft über Anliegen, Arbeitsfelder und Möglichkeiten der Mitarbeit in der Schülerfirma informieren.

Schulmanifest für das Lyonel-Feininger-Gymnasium 2020 – Bauhausmanifest 1919

Manifeste werden häufig von jungen Menschen verfasst, die mit ihren Ideen die Welt umkrempeln und revolutionieren wollen. Das Bauhausmanifest wurde von Walter Gropius 1919 verfasst und die grafische Übersetzung dafür fand Lyonel Feininger in seinem berühmten Holzschnitt „Kathedrale“. Vom bewussten „Mit- und Ineinanderwirken aller Werkleute untereinander“ spricht Gropius und auch von „seltenen Lichtmomenten“ und „Liebe zur bildnerischen Tätigkeit“.
Ja und wie könnte unser Schulmanifest lauten? Das wurde im Kunstunterricht assoziativ und illustrativ von jedem einzelnen Lernenden der Klasse 7/3 erprobt. Hier einige Beispiele:
Manifest von Charlotte
In dieser Schule lernt man mit- und ineinander. Es gibt sicherlich Lichtmomente aber auch Rückschläge. Die Liebe spielt dabei eine große Rolle, denn sie öffnet uns den „Himmel“. Die Zukunft liegt in unseren Händen. … Es ist also an der Zeit für eine revolutionierende Zukunft in jedem Einzelnen.
Manifest von Romeo
Das NSG ist eine sehr schöne Schule mit viel Liebe und Miteinander. Es ist wie im „Himmel“. Außerdem wird hier meine Zukunft bestimmt. Wenn ich etwas nicht verstehe, erklärt mir der Lehrer das so lange, bis ich einen Lichtmoment habe.
Manifest von Jonas
Eine neue Schule soll Kinder für die Zukunft vorbereiten und ihnen alles Wichtige für das Leben beibringen. Es soll alles mit viel Liebe vorbereitet werden. Man soll miteinander lernen und sich austauschen können…

Ein Projekt von den Studierenden der Kunstpädagogik Louisa Engel und Tania Sternberg in Kooperation mit Christiane Küstner (Kunstlehrerin Feininger-Gymnasium)

„Schools4Future“ Workshops

Am 6. und 7. Juli 2020 fanden am Lyonel-Feininger-Gymnasium insgesamt sieben Workshops, entworfen von Studierenden der Universität Leipzig unter der Leitung von mohio e.V.,  unter dem Motto „Schools4Future“ statt. Unsere Schülerinnen und Schüler der achten Klassen haben sich dabei sehr intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit aus verschiedenen Perspektiven auseinandergesetzt.
Zentrale Themen bzw. Fragestellungen waren unter anderem: „Welche Spuren hinterlassen wir?“, „Vision und Wandel“, „Kann Digitalisierung nachhaltig sein?“, „Zwickmühle Mobilität“, „fast fashion“, „fair food“ sowie „Plastikmüll / Upcycling“. In allen Workshops wurde gemeinsam mit den Referenten von mohio e.V.  aus Halle (Saale) und Studenten der Universität Leipzig diskutiert und ausprobiert, woraus anschließend großartige Produkte entstanden sind.
Unsere Schülerinnen und Schüler sowie die betreuenden Referenten waren begeistert, weshalb wir uns jetzt schon auf eine Fortsetzung freuen.

Projekt „Ausgepackt“ 

72 % des Mülls aus der Gelben Tonne werden verbrannt, der Rest wird recycelt. Plastikbecher bestehen auch aus Plankton.

„Wow, das hätten wir nicht gedacht!“, war die Reaktion vieler SchülerInnen des Jahrganges 6 auf diese Tatsachen. Sie konnten sich während eines Projekttages, welcher von Biologie-Studenten/innen der MLU am 6. bzw. 7. Juli 2020 durchgeführt wurde, über Folgendes informieren und vor allem staunen:
– Kunststoffherstellung
– Verrottungsdauer von Müll
– Einkaufen, aber bitte unverpackt!
– Recycling
– Alternativen für Plastik
– Wachstücher selber herstellen
– Gelbe, Schwarze, Braune und Blaue Tonne
Mit iPads, Plakaten und Bügeleisen machten sich die Klassen mit dem Thema Müll sowie Müllvermeidung vertraut und erfuhren viel Neues. Vor allem darüber, wie sie verantwortungsvoller mit unseren Ressourcen umgehen können. 

Bundestagsabgeordneter steht Rede und Antwort

Dr. Karamba Diaby besuchte unsere neunten Klassen und nahm sich in sechs! aufeinanderfolgenden Gesprächsrunden am 10. Juni 2020 Zeit, um die Fragen der SchülerInnen zu Politik und Gesellschaft zu beantworten. Angesichts immer stärkerer gesellschaftlicher Polarisierungen ein guter Anlass, über unsere Demokratie ins Gespräch zu kommen. Vielen Dank!

FAKE IT TILL YOU MAKE IT – Ein Kunstprojekt des Jahrgangs 8 für den Sommer 2020

Was ist, wenn dich diesen Sommer das Fernweh packt? Wie kommst du von deinem Zimmer in die weite Welt? Die Antwort lautet: Google Street View. Hiermit kannst du Straßen auf der ganzen Welt digital befahren und entlegene Orte von der Couch aus entdecken. Kostenlos und echt einfach. Der Sommerurlaub ist gerettet. Zum Glück?
Ein Projekt mit dem Studenten Niklas Heider in Kooperation mit Christiane Küstner (Kunstlehrerin Feininger-Gymnasium) im Zeitraum von Mai 2020 – Juli 2020.

Postkarte
Instagramm Posts von Basti

Die Schulentwicklung weiter fest im Blick

„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ (Henry Ford)

Wir sind stolz auf die Entwicklung unserer Schule und freuen uns über eine Schulkultur des Gelingens am Feininger. Dennoch blicken wir auch in die Zukunft und versuchen, uns immer wieder neu den Herausforderungen der sich verändernden Lebenswelt unserer SchülerInnen zu stellen. Deshalb gibt es die AG Transformation, in der SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern Entwicklungspotenziale der Schule ausloten und Ideen bzw. Konzepte entwickeln. Am 26.2.2020 traf sich diese AG zum zweiten Mal. Begleitet wurden wir dabei von Mohio e.V. aus Halle. Ein Verein, der sich einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung verschrieben hat. Sabine Ayeni von Mohio e.V. moderierte dieses zweite Treffen und leitete die allgemeine Ideenfindung in eine konkrete Arbeitsphase über. So beschäftigen sich nun multiprofessionelle Teams mit den Schwerpunkten Schulfach Herausforderung und Verantwortung, Ganztag, Selbstorganisiertes Lernen, Feedbackkultur, Werte unserer Schule, Nachhaltigkeit u.a. Im Juni soll eine erste Zwischenpräsentation stattfinden. Wir sind auf die Ergebnisse gespannt.

Spendenaktion zur Wiederaufforstung Australiens erfolgreich

Vor einigen Wochen baten wir an dieser Stelle um Eure Unterstützung für unsere Spendenaktion für Australien. Der Kuchenbasar war ein voller Erfolg. Vielen Dank für den Kauf unserer leckeren Waffeln, Sandwiches und Kuchen und vielen Dank für die zahlreichen zusätzlichen Spenden! Insgesamt konnten wir 360,00 Euro einnehmen und haben 600,00 AUD an die Organisation Greening Australia zur Wiederaufforstung des Landes gespendet. Ein großes Dankeschön geht natürlich auch an die fleißigen Schüler*innen und Eltern der Klasse 8/2!

2. Platz bei Jugend-forscht!

Carlos Delank und Jamie Wessel haben mit ihrem Projekt „Ein Unfall in der Straßenbahn- muss das sein?“ den 2. Platz im Regionalfinale erreicht. Herzlichen Glückwunsch!

Kunstprojekt (Klasse 7/3) für Conrad Feininger
Unsere Lieblingsorte in Halle

Lyonel Feininger untersuchte Orte in der Umgebung unserer Schule, die als Motive für seinen Halle – Zyklus dienten. Ihn interessierten die Lichtveränderungen, das Übereinander-Lagern verschiedener transparenter Farbschichten und die Geometrie der Gebäude. „Halle is the most delightful town.“ schrieb Feininger 1929 an seine Frau.
Das war der Ausgangspunkt unserer Untersuchungen zu den persönlichen Lieblingsorten, die wir in Halle haben. Und so schichteten wir Farben, Formen, Beschreibungen von Geräuschen und Gerüchen transparent übereinander.
Die Kunstwerke, die dabei entstanden, erzählen von Halle, so wie sich die Stadt heute als „most delightful town“ für uns darstellt:
„…wenn ich aus dem Edeka herauskomme, sehe ich den Weihnachtsmarkt oder die Türme von der Kirche. Ich rieche leckere Süßigkeiten oder Obdachlose, die noch nie geduscht haben. Ich höre die Vögel und die Straßenbahnen. Außerdem höre ich das Piepgeräusch, wenn die Kassiererin gerade bezahlt. Ich fühle die Kälte von den Tiefkühlern und die Wärme von den Süßigkeiten. Ich schmecke die Süßigkeiten und das eklige Gemüse.“
Conrad Feininger, dem Enkel Lyonel Feiningers, wurden schließlich die Kunstwerke präsentiert und überreicht.
Ein Projekt der Klasse 7/3 von den Studierenden der Kunstpädagogik Harriet Meinecke und Nadja Kuras in Kooperation mit Christiane Küstner (Kunstlehrerin Feininger-Gymnasium) im Zeitraum von Dezember 2019 – Januar 2020.

Ab 1. Februar 2020 heißen wir Lyonel-Feininger-Gymnasium

Von der Schnelle des Entscheidungsprozesses in den städtischen Gremien waren wir dann doch überrascht:-) 

Ab dem 1. Februar 2020 heißt unsere Schule Lyonel-Feininger-Gymnasium!

In der Schulvollversammlung am 7. Februar haben wir das im Rahmen der Schulgemeinschaft gefeiert. Das Krankenhaus Martha-Maria brachte uns auch ein wunderbares Geschenk vorbei: Ein Gemälde des weltberühmten Halle-Zyklus‘ Feiningers. Weitere werden folgen und unser Schulhaus verschönern. Vielen Dank an die Verantwortlichen des Krankenhauses Martha-Maria.

Am 3. Juli 2020 wird anlässlich der Benennung ein großes Fest stattfinden. Nähere Informationen folgen.

Upcycling: Just do it.

Soviel Müll und nun?
Kann man scheinbar nicht mehr Brauchbares in ein neues Produkt umwandeln und damit upcyclen, also aufwerten?

Die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen des Lyonel-Feininger-Gymnasiums experimentieren, präsentieren und applaudieren sich gegenseitig: Ja, das geht.
Aus Müll erschaffen wir ressourcenschonende Produkte, fast genauso gut wie beim Bundespreis Ecodesign.

Fazit: Ein durchaus nachhaltiges Kunstprojekt.

Wir haben mit unserem Konzept gewonnen! 30.000 € für unseren Schulhof

„Deutsches Kinderhilfswerk e.V. – PRESSEMITTEILUNG

Nr. 17/2020
Datum: 28. Januar 2020

30.000 Euro für das Neue städtische Gymnasium Halle: Deutsches Kinderhilfswerk, ROSSMANN und Procter & Gamble gratulieren zur Förderung von Schulhofprojekt

Das Neue städtische Gymnasium in Halle (Saale) freut sich zusammen mit dem Deutschen Kinderhilfswerk, ROSSMANN und Procter & Gamble: Der Förderverein des Gymnasiums erhält im Rahmen der Aktion „Schulhofträume“ für das Projekt „Natur pur – Gemeinschaftsprojekt Adlernest“ eine Förderung in Höhe von 30.000 Euro. Mit der Aktion „Schulhofträume“ fördern das Deutsche Kinderhilfswerk, ROSSMANN und Procter & Gamble deutschlandweit die Sanierung und Umgestaltung maroder oder ungestalteter Schulhöfe mit insgesamt 270.000 Euro. Damit werden die oft vernachlässigten Außenbereiche von Schulen mit neuen Spiel- und Bewegungsangeboten, naturnahen Arealen und altersgerechten Rückzugsräumen umgestaltet. Zumeist die gesamte Schule, allen voran die Schülerinnen und Schüler selbst, sind daran beteiligt.

In der Mitte des Schulhofes des Neuen städtischen Gymnasiums soll eine Natur-Oase mit phantasievollen Holzkonstruktionen entstehen. In beispielhafter Kooperation mit angehenden Spielplatzdesignerinnen und -designern entwickelten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines schulinternen Wettbewerbs die Idee eines Kletterturmes mit Kletternetz als Spiel-, Bewegungs- und Rückzugsort. Mit Hilfe eines Holzkünstlers und viel Eigenleistung wird das Gemeinschaftsprojekt umgesetzt.“

Besuch beim Oberbürgermeister der Stadt Halle

„Politik zum Anfassen“ könnte das Motto der Sozialkunde-Exkursion zum Oberbürgermeister im Ratshof lauten. Denn die 8/4 des Neuen Städtischen Gymnasium stellte dem Stadtoberhaupt am Vormittag des 15. Januars 2020 alle möglichen Fragen – vom typischen Tagesablauf eines Politikers bis hin zum Haushalt der Stadt Halle. Im Anschluss hatten wir dann bei einer Führung durch Herrn Sell-Römer  die Gelegenheit,  Hintergründe über den Bürgerservice zu erfahren sowie den Stadtfotografen und den Verantwortlichen für den Stadtrat kennen zulernen.

Neue Saalegonauten: Erneut erfolgreich bei FIRST LEGO League

Am 10. Januar 2020 konnte sich unser Robotik-Team, die Neuen Saalegonauten unter Leitung von Prof. Winz, erneut beim Regionalwettbewerb der FIRST LEGO League in Merseburg verbessern. Mit einem 3. Platz in der Gesamtwertung sind wir nun endgültig in das Spitzenteam aufgerückt. Bei den Einzelwertungen haben wir in der Kategorie „Teamwork“ den 2. Platz, beim „Roboterdesign“ den 3. Platz geschafft und beim Forschungsprojekt den 4. Platz erreicht. In den vergangenen drei Jahren ist es Prof. Winz gelungen, eine innovative und experimentierfreudige Schülergruppe zu formen und diese in jedem Jahr weiterzuentwickeln. Wir danken Prof. Winz ausdrücklich dafür. Wir danken auch den Eltern, die die Vorbereitungen unterstützt haben und gratulieren besonders den SchülerInnen zu ihrem Erfolg!

Weihnachtssingen im Dom

Zu Weihnachten beschließen wir traditionell das Jahr mit einem Weihnachtssingen im halleschen Dom. Ein erhebender und versöhnlicher Abschluss. Vielen Dank an die Domgemeinde!

Schüler_innen bescheren die Stiftung Marthahaus Halle mit Plätzchen

Im Klassenrat der 9/2 entstand die Idee, zu Weihnachten nicht nur innerhalb der Klasse zu „wichteln“, sondern auch an Menschen zu denken, die oft zu selten Aufmerksamkeit erhalten: Das Leben älterer Menschen in Pflegeheimen ist für viele Menschen eher unbekannt und dennoch verdienen sie gerade zu Weihnachten kleine Aufmerksamkeiten. Da einige Schülerinnen der Klasse bereits im Rahmen des Wahlpflichtfachs „Lebenswelt“ in der Stiftung Marthahaus tätig sind, fiel die Wahl auf dieses Haus.

Für die Schüler_innen stand schnell fest, dass wir die älteren Herrschaften mit selbstgemachten Plätzchen überraschen wollten – so kamen rasch ca. 60 Plätzchentüten zusammen. Nach der kurzen Bescherung im Klassenrahmen machten wir uns am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien auf den Weg zum Pflegeheim.
Dort angekommen, wurden wir im Gemeinschaftssaal des Stiftung zunächst durch die Leiterin begrüßt. In kleineren Gruppen besuchten wir anschließend die verschiedenen Flure und übergaben die Plätzchen jeweils persönlich. Dabei nahmen wir auf die persönlichen Gegebenheiten der Bewohner Rücksicht, denn nicht jeder war in der Lage, den spontanen Besuch zu empfangen. Auf diese Weise erhielten wir auch einen Einblick in das Leben in der Stiftung und die täglichen Herausforderungen dort.

Wir hoffen, mit unserem kleinen Gruß eine weihnachtliche Einstimmung gebracht zu haben und wünschen allen eine frohe Weihnacht.

Schulband: RISING UP

Seit mittlerweile drei Jahren gibt es an unserer Schule die Schulband. Die anfangs noch kleine Gruppe hat sich nach einigen Besetzungswechseln zu einer stabilen Formation entwickelt, die zum festen Bestandteil des Schullebens geworden ist. Unter der Leitung von Herrn Wustmann treffen sich die engagierten Musiker*innen wöchentlich zur Probe, um Ihr Repertoire ständig zu erweitern. Neben Auftritten auf zahlreichen Schulveranstaltungen konnte sich die Band im April 2019 für die Teilnahme am Bandfestival „Schule macht Musik“ qualifizieren und vor über 400 begeisterten Zuhörern in der Ulrichskirche auftreten. Mit dem neuen Schuljahr kam ein neuer Bandname: RISING UP. Es geht also weiter aufwärts …!

Fein – Feiner – Feininger 🙂 

Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter unserer Schule. Conrad Feininger, Enkel von Lyonel Feininger und Sohn von T. Lux Feininger weilte auf Einladung der Kunststiftung Sachsen-Anhalt in der Stadt und wir konnten ihn und seine Frau Kathy bei verschiedenen Gelegenheiten näher kennen lernen. Am Freitag, den 15. November 2019 war er Ehrengast unserer Schulvollversammlung und begrüßte die Schulgemeinschaft inklusive Bildungsminister Marco Tullner mit einer eigens einstudierten Rede auf deutsch. Am Sonntag öffnete er anlässlich einer Buchvorstellung in der Kunststiftung am Neuwerk einen Koffer mit Erinnerungen an seinen Großvater und Vater. Viele SchülerInnen und weitere Schulangehörige nutzen die Gelegenheit, aus dem Leben der Feiningers zu erfahren und im Anschluss Kathy‘s American Bauhaus Dinner zu genießen. Es war einfach wunderbar, auf diese Weise eine persönliche Beziehung zur Familie unseres zukünftigen Namenspatrons Lyonel Feininger aufzubauen. Sie werden wiederkommen!

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