Schulleben

 

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Zukunftstag im Jahrgang 6

„Was will ich mal werden?“ ist eine Frage, die sich viele Kinder stellen. Zwar kann und muss kein Sechstklässler diese Frage schon beantworten können, aber die Vorstellungen über die eigene Zukunft sind so unterschiedlich wie zahlreich und die Neugier auf das ‚Erwachsenenleben‘ ist groß! Glücklicherweise kann der Zukunftstag helfen, Kinder zu informieren, welche Möglichkeiten es später einmal geben kann, welche Berufe es gibt, und was diese überhaupt ausmacht. So konnten am 28. April 2022 viele Fragen beantwortet und großes Interesse geweckt werden. Ein großes Dankeschön daher an die Eltern, Großeltern und lieben Menschen, die den Zukunftstag mitgestaltet und ihre Berufe vorgestellt haben und den Kindern so spannende Einblicke in ihre Tätigkeiten geben konnten.

Griechenlands musikalische Götter

Warum baute der Götterbote Hermes eine Gitarre (Kithara) und was hat sein Halbbruder Apollon damit zu tun? Nennt man Athene auch die Göttin der Weisheit, weil sie die Flöte erfand? Am Freitag, den 29. Mai 2022 konnte der sechste Jahrgang „Griechenlands musikalische Götter – Eine Erzählung mit Musik in unserer Aula erleben. Neben vielen kleinen Anekdoten rund um Zeus, Athene und Satyrn brachte der Erzähler Jacob Steinberg gemeinsam mit dem Musiker Sascha Werchau (Violoncello und Loopstation) unseren Schülerinnen und Schüler die griechische Götterwelt unter dem Blickwinkel der Musik näher.

57 Erste-Hilfe-Kästen für Czernowitz in der Westukraine

Am Dienstag, den 15. März 2022 haben Schülerinnen und Schüler der Klassen 6/2 und 6/3 insgesamt 57 (!) Erste-Hilfe-Kästen an das Krankenhaus in Czernowitz in der Westukraine gespendet. Die Übergabe an den Logistiker der Universitätsklinik Halle fand morgens vor Schulbeginn auf dem Pausenhof statt.

Das Geld für die Verbandskästen haben beide Klassen mithilfe ihrer Einnahmen der Kuchenbasare zusammenbekommen. Zudem konnte die Klasse 6/3 durch ihre bereits zweimal durchgeführte Tanzaktion auf dem Marktplatz zusätzliche Spendengelder einnehmen und davon dringend benötigtes Verbandsmaterial kaufen. Noch am selben Tag wurden die Erste-Hilfe-Kästen zusammen mit weiteren medizinischen Geräten und Medikamenten in die Westukraine transportiert, um den Menschen vor Ort zu helfen.

Schulsanitätsdienst

Frau Geiß und einige Schülerinnen und Schüler haben sich im Februar 2022 zusammengetan, um mit der Johanniter-Jugend einen Schulsanitätsdienst zu gründen. Dieser soll zur Sicherheit und Selbständigkeit der gesamten Schülerschaft beitragen. Zu diesem Zwecke wurden wir bereits vom Regionaljugendleiter der Johanniter-Jugend in Erste Hilfe ausgebildet. Wir freuen uns auf die weitere Entwicklung des Schulsanitätsdienstes.

„Tanz für die Menschen in der Ukraine“

– unter diesem Motto hat sich die Klasse 6/3 in ihrer Mittagspause am Freitag, den 4. März 2022 auf den Weg zum Marktplatz gemacht. Dort haben wir für all die Kinder und Menschen in der Ukraine getanzt, die das kriegsbedingt momentan nicht können. Mithilfe von selbstgestalteten Plakaten und Interviews mit Passanten konnten wir auf die schwierige Situation in der Ukraine aufmerksam machen und Geld sammeln. Dabei sind über 90€ zusammengekommen, die wir gemeinsam mit dem Erlös vom Kuchenbasar für ein Hilfsprojekt vor Ort spenden wollen.

Ukraine-Hilfe

Unter dem Eindruck der schrecklichen Nachrichten und Bilder aus der Ukraine hat unser Schülerrat beschlossen zu helfen. Mit Unterstützung des Schulelternrates und der Schulleitung wurde am 2. März 2002 ein kurzfristiger Spendenaufruf gestartet. Bis zum 4. März 2022 konnten Schulangehörige Isomatten, Schlafsäcke, Hygieneartikel, warme Kleidung usw. in die Aula bringen. Der Schülerrat sortierte und verpackte alle Spenden und schon am Nachmittag des 4. März wurden diese abgeholt und in die Ukraine transportiert. Überall in der Schule versuchen sich Lernende und Lehrende in Hilfsaktionen einzubringen. Es werden bspw. Kuchenbasare und Kundgebungen geplant. Wir bleiben dran und hoffen, dass die kriegerischen Auseinandersetzungen schnell ein Ende haben.

Erfolgreich beim Planspiel Börse

Vom 04. Oktober 2021 bis zum 28. Januar 2022 fand zum 39. Mal das Planspiel Börse statt. Rund 70 Schülerinnen und Schüler aus unseren 9. bis 11. Klasse beteiligten mit anderen weltweit ca. 98.000 Teilnehmern am Spiel. Bei der Saalesparkasse hatten sich insgesamt 456 Teilnehmer (Schülerinnen und Schüler, Lehrende und Auszubildende der Saalesparkasse) in insgesamt 180 eröffneten Depots angemeldet. Zwei unserer Teams waren dabei besonders erfolgreich. Das Team um Benjamin Bauer, Sebastian Haase, Nils Ebbecke und Oskar Springer konnte den 3. Platz in der Saalesparkasse erreichen. Das Team „Vladimir Espana“ mit Finn Seidel, Marc Lüdecke und Michael Lützner erreichte in der Nachhaltigkeitsauswertung den 2. Platz.

Tansania-Austausch – Reise zur „Itamba Secondary School“ vom 4. – 18. September 2021

Es wurde tatsächlich wahr. Ganz real reisten wir (Lena und Elena aus der Klassenstufe 10;  Herr Reichmayr und Frau Küstner) in die Berge im Süden Tansanias und besuchten dort unsere Partnerschule.  „Ich hätte echt nicht gedacht, dass es so viele Unterschiede zu Deutschland geben würde“, schrieb Elena nach der Reise. Man zeigte uns in Itamba die Klassen- und Schlafräume, Lehrerhäuser und die schuleigenen großen Ländereien. 2000 Avocadobäume wurden rund um die Schule in den letzten 2 Jahren gepflanzt. Man hofft auf reiche Avocado-Ernten, um die Schule wirtschaftlich und dann auch inhaltlich zu stärken. Wir diskutierten in zahlreichen Meetings über gemeinsame Projektideen und wie wir unsere Partnerschaft inhaltlich beleben können. „Mein Highlight war definitiv die Zeit mit den Schüler*innen. Wir haben uns direkt gut verstanden und haben über unsere kulturellen Unterschiede gesprochen und wir haben uns sogar gegenseitig unsere Sprache beigebracht.“ (Elena)

„Erschreckend fand ich aber zu sehen, wie groß die Unterschiede in Bezug auf die Entwicklung des Landes, die Infrastruktur oder die Lebenssituation vom Großteil der Bevölkerung sind. In Daressalam gab es neben Hochhäusern und Hotels Blechhütten und großflächige Suburbs. Menschen haben zum Teil in verfallenen Häusern gelebt. Generell war die Lebenssituation im Vergleich zu unserem Lebensstandard sehr einfach, was ich mir so in der Form nicht vorgestellt hatte. Im ersten Moment realisiert man es nicht so richtig, es kommt alles erst nach und nach. Allerding ist Tansania ein sehr schönes Land und auch Daressalam ist eine wirklich schöne Stadt“. (Lena)

Herr Reichmayr fasst seine Eindrücke so zusammen:

„Mich haben viele Dinge sehr beeindruckt:

  • dass Frau Küstner nach so langer Zeit immer noch fließend Kisuaheli sprechen konnte,
  • dass die Treffen in der Schule immer sehr förmlich waren und die tansanischen Schüler erst später, wenn wir allein waren, aus sich herauskamen,
  • dass die Menschen dort mit so wenig auskommen, dass sie dennoch so herzlich und gastfreundlich sind.“

Mit vielen Erkenntnissen und neuen Fragen sind wir aus Tansania heimgekehrt. Engagement Global (Service für Entwicklungsinitiativen), ENSA, der Itamba-Verein und Susann Küster-Karugia vom Leipziger Missionswerk unterstützten uns. Ganz herzlichen Dank!

Herr Reichmayr kümmerte sich vor allem um die organisatorischen und Frau Küstner um die inhaltlichen Aspekte der Reise.

Händel goes TikTok

Schüler der 6. Klasse waren maßgeblich an der Produktion von zwei Clips für die Videoplattform TikTok beteiligt. Ziel war es, im Rahmen der Kulturellen Themenjahre der Stadt Halle Filme für die Stiftung Händel-Haus zu produzieren, die zum Besuch von Kindern und Jugendlichen im Museum einladen sollen. Das ist den sechs Schülern hervorragend gelungen. Unter der Regie von Museumspädagoge Hagen Jahn und der filmischen Umsetzung von Aleksandar Turuntas spielten sie Boomwhacker, sprachen Texte ein und schlüpften in die Rollen von Georg Friedrich Händel und Johann Mattheson. Seit November sind die Clips bei TikTok online: 

https://www.tiktok.com/@themenjahre.halle/video/7023452266174614790?is_from_webapp=1&sender_device=pc&web_id7061920352411436549

https://www.tiktok.com/@themenjahre.halle/video/7030496321521896710?is_copy_url=1&is_from_webapp=v1

 

Vorlesewettbewerb

Am 19. Januar 2022 fand der Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs der 6. Klassen in der Aula statt. Pro Klasse haben sich im Vorhinein je zwei Schülerinnen und Schüler auf Klassenebene für die Teilnahme am Schulentscheid qualifiziert. In in einem spannenden Lese-Finale hat die Jury den Schulsieger gewählt.

Schulsieger wurde Bruno aus der Klasse 6/3 mit seinem herausragenden Lesevortrag aus dem Buch Magnus Chase – Das Schwert des Sommers von Rick Riordan. Er wird somit im Februar am Kreisentscheid der Stadt Halle teilnehmen und das Lyonel-Feininger-Gymnasium vertreten. Wir gratulieren Bruno zu diesem tollen Ergebnis und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg! Den zweiten Platz belegte Marie aus der Klasse 6/3 mit einem ebenfalls sehr gelungenen Lesevortrag aus dem Buch Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat von Marc-Uwe Kling. Adam aus der Klasse 6/2 konnte sich den dritten Platz mit dem Lesevortrag einer atemberaubenden Stelle aus dem Buch Die schwarzen Musketiere – Das Schwert der Macht von Oliver Pötzsch sichern.

Der Förderverein spendete Büchergutscheine und kleine Preise für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Schulentscheids. Herzlichen Dank dafür! 

Hofhäuschen eingeweiht

Unser Schulhof ist fast komplett! Am 15. Januar 2022 weihten wir das Hofhäuschen mit der Übergabe von großen Spielzeugkisten durch die Stadtwerke Halle ein. Diese Gemeinschaftsprojekt unserer Schule, des Fördervereins und der Stadt Halle bildet einen der zentralen Anlaufpunkte während der Hofpausen. Denn dort werden zukünftig die Spielzeuge und Sportgeräte für die bewegte Pause verliehen. Außerdem wird dort die Schülerfirma ihre Waren (Pausenversorgung und Merchandise-Artikel) verkaufen. Auf einer neu entstandenen Plattform vor dem Häuschen kann man ruhen und dem Treiben auf dem Hof zuschauen. Die zwei Holzkünstler Marc Röder und Clemens Reichstein haben in monatelanger Arbeit mit Unterstützung unserer Schülerinnen und Schüler dieses tolle Kleinod geschaffen. Das Hofkonzept ist damit nahezu umgesetzt.

Wir danken unseren Sponsoren!

Blühwiese

Am 4. November 2021 starteten wir unsere Kooperation mit dem Netzwerk „Blühwiese Halle“ und säten eine Blühwiese unterhalb unserer Sporthalle Am Steg aus. Sie soll zum einen Insekten Nahrung und Schutz bieten und zum anderen unseren Schülern Unterrichts- und Projektgegenstand sein.

 
 

Gemeinsam auf zu neuen Horizonten

Zum Anlass des Feininger-Festaktes haben Alexander Dümke und Theo Bellmann von ‚lost in sprays‘ am 15. Oktober 2021 mit Schülern der Klasse 7 eines von Lyonel Feiningers vielschichtigen Werken an unsere Schulhofwand gesprüht. In einem zehnstündigen Prozess und sorgfältiger Planung entstand aus einzelnen Formen, Farbnuancen und Linien ein Bild, wurde eine Hauswand zur Leinwand und eröffnet damit, ganz in Feiningers Sinne, einen Ausblick, den es vorher nicht gab. Wer möchte erkennt darin ein Sinnbild für unser bewegtes Schulleben und die dahinterliegende Vision von Lernen.

Feininger-Woche anlässlich der Benennung unserer Schule

Seit Februar 2020 heißt das ehemalige Neue städtische Gymnasium nun schon Lyonel-Feininger-Gymnasium. Eine Gelegenheit, das gebührend zu feiern und zu würdigen, gab es bislang aufgrund der Corona-Pandemie noch nicht.

Doch nun wollten wir nicht länger warten! Vom 13. -15. Oktober 2021 fand am Lyonel-Feininger-Gymnasium eine (halbe) „Feininger-Festwoche“ statt.

Los ging es am Mittwoch, den 13. Oktober um 17:00 Uhr mit der Premiere des Musicals „Lyonel Feininger – A famous fine artist and his life in Germany“. Zusammen mit dem Verein Billy on Stage e.V. um Dr. Eva-Maria Schön, die das Drehbuch schrieb und die Musik komponierte, haben unsere Schüler mehrere Monate geprobt, um in einem unvergesslichen Musical das Leben und Wirken unseres Namensgebers zu würdigen. Dieses Stück wurdebis zum Ende der Woche insgesamt dreimal aufgeführt. Ein unvergessliches Ereignis.

Am Donnerstag, den 14. Oktober schloss sich unser „Feininger-Projekttag“ an. Alle Schüler widmeten sich an diesem Tag in irgendeiner Weise der Kunst und dem Leben Lyonel Feiningers. Schüler wandelten z.B. mit dem Fahrrad auf den Spuren des Künstlers und zeichneten ihre Umgebung, begaben sich in der Stadt auf den Feininger-Walk, besuchten die Feininger-Galerie in Quedlinburg oder malten so wie Feininger unsere Stadt.

Den Höhepunkt und Abschluss bildete dann ein Feininger-Festakt am Freitag, den 15. Oktober um 14:00 Uhr in der Aula der Schule. Gäste aus Schule, Kultur, Schulamt, Stadt- und Landespolitik werden anwesend sein. Thomas Bauer-Friedrich, Direktor des Kunstmuseums Moritzburg und Feininger-Kenner, hielt die Festrede und Feininger-Enkel Conrad Feininger sowie Beigeordnete Katharina Brederlow richteten Grußworte an die Festgesellschaft. Umrahmt wurde die Veranstaltung von Kunst-Perfomances und Einlagen aus dem Musical.

„Malmalbuch“ mit Feininger-Ansichten veröffentlicht

Der Designer Stephan Arnold aus Halle hat anlässlich der Benennung unserer Schule und des 150. Geburtstages Lyonel Feiningers für ein passendes Geburtstagsgeschenk gesorgt: ein „Malmalbuch“! Feiningers Bilder inspirieren und zeigen Orte und Landschaften in ungewöhnlicher Weise. Grund genug, die Motivation ernst zu nehmen und ihm kreativ – mit Stift und Farben – zu folgen! Dabei geht es nicht um ein Nachmalen bekannter Werke. Es ist kein Ausmalbuch mit festen Konturen für gestrenges Durchhalten. Die zwölf luftigen Skizzen sind inspiriert von Feiningers typischem Stil und zeigen Ansichten aus dem Zentrum unserer Stadt im Sommer 2021. Sie laden ein, auf den Seiten spielerisch und ungezwungen farbige Akzente oder grafische Ergänzungen zu setzen – auf Feiningers Spuren. Das Buch wird schulintern genutzt und auf Schulfesten etc. verkauft werden.

 

Per Fahrrad Richtung Nachhaltigkeit: Aktionswoche Fahrrad vom 6. bis 10. September 2021

Als wir zum Ende des vergangenen Schuljahres im Geokurs Klasse 10 über Klimawandel und Nachhaltigkeit sprachen, haben sich im Diskurs auch schnell einige Themen und Projektideen herauskristallisiert, denen – wie wir fanden und finden – gar nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt werden kann. Nach einigen Diskussionen und Überlegungen entschieden wir uns, als (inzwischen ehemaliger) Geokurs 10 eine Aktionswoche zum Thema Fahrrad zu organisieren. Ziel war es, unserer Schulgmeinschaft aufzuzeigen, wie relativ einfach es auch für eine Schule sein kann, einen Beitrag für den Klimaschutz zu leisten. In diesem Zusammenhang war uns ebenso – besonders auch für die jüngeren Jahrgänge unserer Schule – das Thema Verkehrssicherheit wichtig.

In der Woche vom 6. bis 10. September waren die Lernenden und Lehrenden unserer Schule angehalten mit dem Rad zur Schule zu kommen. Für die Jahrgänge sechs bis neun gab es darüberhinaus verschiedene Workshopangebote, zum Beispiel Fahrrad-TÜV, Fahrrad-Parcours, Erste-Hilfe-Crashkurs, Fahrrad-KREATIV, und Verkehrssicherheit. Einige dieser Workshops wurden von Schülerinnen und Schülern unseres Geokurses entwickelt und durchgeführt, andere wiederum von externen Fachleuten umgesetzt.

In Anbetracht der kurzen Organisationszeit war die Aktionswoche ein voller Erfolg. Ein Beleg dafür waren zum Beispiel die zeitweise kaum verfügbaren Fahrradständer auf dem Schulgelände und das trotz der zusätzlich geschaffenen Stellflächen. Darüberhinaus haben viele Lernende sehr engagiert an den verschiedenen Workshops teilgenommen.

Ein besonderer Dank gilt Herrn Gottschalk, Herrn Vogler und Herrn Süße, die mit ihren angebotenen Workshops zum Thema Fahrradreparatur und Erste-Hilfe nicht nur innerhalb von zwei Tagen über 50 Fahrräder reparierten, sondern ebenso mit vielen Schülerinnen und Schülern überlebenswichtige Handgriffe für etwaige Notfälle im Straßenverkehr ausprobierten.  Bleibt zu hoffen, dass dieser Effekt sich dauerhaft durchsetzt und auch künftig möglichst viele Schüler mit dem Fahrrad zur Schule kommen.

Lilli Godazgar

P.S. Artikel in der MZ (von einer Schülerin im Rahmen des Schülerpraktikums bei der MZ geschrieben) https://www.mz.de/lokal/halle-saale/elftklassler-animieren-schuler-und-lehrer-auf-das-fahrrad-zu-setzen-3240819?fbclid=IwAR0WUnQpgqbIn8mVcy0-1wQKQokYrVUVV3fztTt-QXcNFUBVWLM3O6NI4Kc

Eine gute Mischung –Das Serumwerk Bernburg und die Aktion „Pro Chemieunterricht“ der Nordostchemie 

„Chemie ist das, was knallt und stinkt!“ Diese Aussage ist Teil eines alten Sprichwortes.

Doch ohne Chemie ist das moderne Leben nicht mehr denkbar, werden die normalen Dinge des Alltags zu unüberwindbaren Hindernissen, fehlt es an Substanzen, die für die Gesunderhaltung oder das Gesundwerden von Menschen unverzichtbar sind.

Nicht ohne Grund hat sich die Serumwerk Bernburg AG den Leitsatz „Gesundheit für Mensch und Tier“ als oberste Priorität auf die Fahnen geschrieben. Mit größter Sorgfalt wird Verantwortung für die Entwicklung und Herstellung von innovativen und sicheren Produkten übernommen. So konnte sich das Unternehmen als ein weltweit anerkannter Produzent und Lieferant von Wirkstoffen, Human- und Tierarzneimitteln sowie Medizinprodukten etablieren. Um auch zukünftig den Erfolg mit guten Fachkräften zu sichern, werden jährlich 30 – 40 junge Menschen ausgebildet, die zum Teil auch vom Unternehmen übernommen werden.

So ist es nicht verwunderlich, dass man es sich deshalb auch zur Aufgabe gemacht hat, junge Menschen auf ihrem Weg in die Welt der Chemie zu begleiten, sie zu fördern und damit Interesse an dieser spannenden Naturwissenschaft zu wecken.

War es im Jahr 2019 die Freie Sekundarschule Bernburg, der die Serumwerk Bernburg AG gemeinsam mit dem VCI, Landesverband Nordost einen Scheck über 1000 Euro zukommen ließ und damit Anschaffungen für die Unterstützung einer Chemie AG förderte, so ist es 2021 das Lyonel-Feininger-Gymnasium in Halle (Saale), das sich über einen Scheck in Höhe von 1600 Euro freuen kann.

Dort sollen in der kommenden Zeit Chemiebaukästen für einen noch spannenderen Unterricht gekauft werden.

„Aus meiner eigenen Zeit als Schüler weiß ich, dass die Weichen für spätere berufliche Interessen sehr zeitig gestellt werden. Nur das, was das eigene Interesse weckt und erreicht, wird verinnerlicht und später zu einem wichtigen Fixpunkt, wenn es um Entscheidungen der eigenen Weiterentwicklung geht“, sagt Dr. Jan Lukowczyk, Vorstand der Serumwerk Bernburg AG. Der Hallenser, auch Vorsitzender des Ausschusses für Industrie, Agrar- und Baugewerbe bei der IHK Halle-Dessau, sieht es als außerordentlich wichtig an, bereits in den Schulen den Grundstein für die Gewinnung zukünftiger Nachwuchskräfte zu legen.

„Motivation hat auch immer etwas mit Freude zu tun“, meint er und zielt mit dieser Aussage auf eine zeitgemäße und inhaltlich anregende Entwicklung des Chemieunterrichts.

Er ist sich sicher, dass die Serumwerk Bernburg AG auch in Zukunft ein zuverlässiger Begleiter solcher Bemühungen sein wird.

„Auch eine schwere Tür hat nur einen kleinen Schlüssel nötig.“, sagte einmal Charles Dickens. Diesen Schlüssel möchten die Serumwerk Bernburg AG und der VCI, Landesverband Nordost gemeinsam dem Lyonel-Feininger-Gymnasium Halle (Saale) für seine Schüler zur Verfügung stellen.

JUGEND FORSCHT: Umfrage zu Freiheit und Grundrechten in Corona-Zeiten

„Umfragen gab es viele in der Corona-Zeit, wie es den Menschen geht. Über Jugendliche und Kinder wurde viel gesprochen, aber direkt kamen sie selten zu Wort. In drei Schulen haben Jugendliche eine Umfrage gestartet und einen Einblick ins wissenschaftliches Arbeiten gewonnen.“ (mdrWissen)

Unsere Schüler waren dabei: Jugendforschung: Umfrage zu Freiheit und Grundrechten in Corona-Zeiten | MDR.DE

Willkommensaktion für die neuen Fünftklässler

Die Schüler des fünften Jahrgangs wurden in diesen Tagen mit einem Korb voller Willkommensbriefe überrascht: Mit persönlichen Grüßen von den Sechstklässlern und Angeboten einer Patenschaft als Hilfe für die Neulinge an unserer Schule, um allen einen guten Anfang bei uns zu ermöglichen.

Wir wünschen allen Fünftklässlern, dass sie sich gut in ihre neue Umgebung einleben und schließlich in einem Jahr als erfahrene Schüler unserer Schule ihrerseits den nächsten Klassen als Paten beistehen!

Silke Busse/ Team 6

Schüleraustausch mit der Itamba Secondary School in Tansania

Vor zwei Jahren besuchte uns auf Einladung von Frau Küstner Mr Daudi Tukinde, der Schulleiter der Itamba Secondary School im Süden Tansanias. Schnell entstand die Idee einer Schulpartnerschaft.

Mit Unterstützung von ENSA, einem Programm vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, wird der Schüleraustausch nun Wirklichkeit. Vom 04. – 18. September reisen Lena Duncker und Elena Christa Schubert aus den 10. Klassen in Begleitung von Frau Küstner und Herrn Reichmayr nach Tansania. Im Mittelpunkt stehen das gegenseitige Kennenlernen sowie Projekte zu Themen wie Schulalltag, Diversität und Nachhaltigkeit. Ziel ist die Etablierung einer langfristigen Schulpartnerschaft.

In Vorbereitung auf den Austausch wurden wir von ENSA auch inhaltlich begleitet. Dazu nahmen wir an zwei mehrtägigen Workshops teil, zu dem jeweils ein Partnership Day gehörte. An diesen Tagen konnten wir bereits virtuell einige tansanische Schüler:innen und Lehrer:innen kennenlernen und mit ihnen arbeiten.

Am Samstag, den 04. September geht es los! Ihr könnt uns auf Instagram folgen. Einen ersten Einblick zur Schule geben die folgenden Fotos.

Gefördert wird der Austausch von:

ENSA

Förderverein des Lyonel-Feininger-Gymnasiums

Geographische Gesellschaft zu Leipzig

Spendenlauf des Lyonel-Feininger-Gymnasiums

 

Neue Fünftklässler beziehen als erste das Jahrgangshaus

Zum Schuljahresbeginn 2021/2022 ist das Jahrgangshaus leider noch nicht komplett bezugsfertig, wie eigentlich geplant. Dennoch haben es die Bauverantwortlichen geschafft, durch Vorziehen einiger Baumaßnahmen, eine Etage für den neuen fünften Jahrgang soweit herzurichten, dass die Schüler mit ihrem Lehrerteam am ersten Schultag einziehen konnten. Es bleibt zwar noch einiges zu tun, aber wir fühlen uns auf dieser Etage sehr wohl. Am 1. November 2021 sollen dann auch die übrigen Etagen bezugsfertig sein.

You-make-IT – Junge Talente für Sachsen-Anhalt

Auch in diesem Schuljahr hat wieder eine Gruppe von zwölf Schülerinnen und Schülern aus Jahrgang 9 am Programm You make IT! – Junge Talente für Sachsen-Anhalt  teilgenommen.

Ausgehend von einem schulischen oder auch alltäglichen Problem gilt es, innerhalb eines Schuljahres eine Lösung zu finden und die Entwicklung von Prototypen voranzutreiben, mit denen das identifizierte Problem dann behoben werden kann. Dabei können die Teams unternehmerische, innovative oder digitale Ansätze in den Fokus nehmen. Neben der eigenständigen Arbeit an den Themen, werden die Schulteams über das Jahr auch durch das You-make-IT-Team begleitet. Jeweils einmal im Monat kommt das Team an die Schule und unterstützt die Schülerinnen und Schüler bei den Problemlösungen. Darüber hinaus werden die Schulteams in speziellen Workshops zu Design Thinking mit innovativen Problemlösestrategien konfrontiert, in digital angebotenen Sprechstunden entsprechend beraten sowie von IT-Startups und Unternehmen aus Sachsen-Anhalt unterstützt, denen es ein wichtiges Anliegen ist, Schülerinnen und Schülern die eigene Begeisterung für digital-unternehmerische Themen weiterzugeben. Als Höhepunkt treffen alle teilnehmenden Schulteams aus Sachsen-Anhalts zu einer Zwischenpräsentation beim Projektpitch zusammen und buhlen um das Feedback und die Anerkennung der Expertinnen und Experten aus den IT-Unternehmen und erhalten wertvolle Tipps zur Weiterentwicklung.

Die leeren Portemonnaies bei den Schülerinnen und Schüler des Lyonel-Feininger Gymnasiums waren beim Team Datojobs in diesem Schuljahr Ausgangspunkt für die Entwicklung einer App, die arbeitswillige und -suchende Jugendliche sowie Privatpersonen, die Arbeit zu vergeben haben, zusammenbringt.

Für das Team Homework Overlay war der pandemiebedingte Distanzunterunterricht Anlass für die Ideenentwicklung. Die auf zwei unterschiedlichen Plattformen organisierten Übungen, Hausaufgaben und Tests führten bei den Schüler*innen während des Distanzunterrichts zum Teil zu Überforderungen und wurden im Zusammenspiel als unübersichtlich und aufwendig empfunden. Die Lösung des Problems findet das Team in einer einzigen App, die in ihrer Grundstruktur auf einem Kalender aufbaut. Die Besonderheit liegt in der Vernetzung der Fächer und der damit verknüpften automatischen Rückmeldung an die Lehrer*innen, bei zu viel eingestellten Aufgaben.

Vertiefende Einblicke zu den Ideen und Lösungsansätzen können in den beiden Videos nachvollzogen werden. Nähere Informationen zum Programm You-make-IT – Junge Talente für Sachsen-Anhalt finden Sie unter http://www.ymit-st.de/

Viel Theater und eine Sommerakademie

Vom 12. – 16. Juli 2021 fand die zweite Projektwoche der 6. Klassen am Lyonel-Feininger-Gymnasium statt. An den ersten vier Tagen übten sich unsere Schülerinnen und Schüler in der Kunst des Theaterspielens und wurden dabei von Studierenden der Hochschule Merseburg unter Leitung der Dozentin Skadi Konietzka unterstützt. Unter dem Thema „Frühlings Erwachen“ besuchten sie verschiedene Workshops, welche sich künstlerisch mit Fragestellungen junger Heranwachsender beschäftigten und bspw. Zukunftsträume oder Rollenklischees in den Fokus nahmen. Die in den Workshops erarbeiteten kleinen Theaterstücke oder Tänze wurden am Ende aufgeführt und von den Zuschauern mit großem Beifall honoriert.

Den Abschluss der Projektwoche bildete die Teilnahme an der Saline-Sommerakademie. Die Sechstklässler und Sechstklässlerinnen nahmen dabei an Projekten zu den Oberthemen „Bauen“, „Konstruieren“, „Naturphänomene“, „Energie“ oder „Robotik“ teil und wurden nach einem kurzen theoretischen Input abermals praktisch tätig. So bauten sie im Rahmen der einzelnen Projekte z.B. Lego-Roboter, Morseapparate, Vogeltränken, Schachfiguren und experimentelle Brücken nach dem Vorbild von Leonardo da Vinci oder stellten ihr eigenes Badesalz her.

Escape-Room

„Stellt euch vor, ihr befindet euch in einem mysteriösen Raum. Plötzlich schließt sich die Tür und eine Uhr fängt an zu ticken…“ Eingeteilt in kleine Gruppen konnten die 10. Klassen bei „Team Escape“ in Leipzig verschiedene Räume bespielen. Dabei mussten sie konzentriert zusammenarbeiten, Gegenstände sammeln und Hinweise kombinieren, um kniffelige Rätsel zu lösen und die Räume wieder verlassen zu können. – Hier konnten sie erfahren, wie wichtig Teamarbeit sein kann.

Zeitzeugengespräch mit Lothar Rochau 

Eine Buchpräsentation mit Zeitzeugengespräch am 13. Juli 2021 bildete den Abschluss des Geschichtsunterrichts der 10. Klassen. Der ehemalige hallesche Jugenddiakon Lothar Rochau erzählte anschaulich über seine Arbeit mit Jugendlichen in den 1970er Jahren und welche Folgen diese für sein eigenes Leben hatte – u.a. Stasihaft und Ausbürgerung. Begleitet wurde er von der Autorin Ines Godazgar, die den SchülerInnen und Schülern erklärte, wie das Buch über Rochaus Lebensgeschichte „Marathon mit Mauern. Mein deutsch-deutsches Leben“, entstanden ist.

Ein freiwilliger Besuch der Ausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“ in Leipzig bot einen Tag später die Möglichkeit, zentrale Inhalte des Geschichtsunterrichts der 10. Klassen in einer anschaulichen Präsentation mit historischen Objekten, Fotos und Dokumenten zu erleben.

Musik und Performance

In der Woche vom 5.-9. Juli 2021 hat die Klasse 5/2 des Lyonel-Feininger-Gymnasiums an einem Kunst-Musik-Projekt teilgenommen. Ausgangspunkt waren Bilder des Namensgebers unserer Schule, die wir in Klang und Körperperformance auf der Bühne umgesetzt haben. In den letzten Tagen sind wir über uns hinausgewachsen, haben mutig improvisiert, musiziert und dabei viel Spaß gehabt. Vielen Dank an die Kunststudentinnen und Susanne Zeh-Voß, die für uns dieses wunderbare Projekt vorbereitet haben.

Halles Next Nachhaltigkeitsexperten

Kurz vor Ende des Schuljahres 2020/21 finden in allen Klassen Projekte statt. Die 6. Klassen lernen in dieser Woche, wie nachhaltiger Konsum im Alltag aussehen kann und stellen unter anderem Bienenwachstücher her.

Druckwerkstatt

In der Woche vom 5.-9. Juli 2021 hatten die 5. Klassen des Lyonel-Feininger-Gymnasiums die Gelegenheit, die Kunst des Buchdrucks kennenzulernen. In der Kinderdruckwerkstatt Halle-Neustadt haben die SchülerInnen die im Deutschunterricht erarbeiteten Texte mit beweglichen Lettern setzen und anschließend drucken können. Vielen Dank an Herrn Schröder für den Einblick in dieses interessante Handwerk.

Schwimmprojekt

Seit Jahren beobachten Schwimmtrainer, dass die Schwimmfähigkeiten unserer Kinder kontinuierlich abnehmen. Die Zeit der Corona-Pandemie hat diesen Abwärtstrend weiter verstärkt. Zeit zu Handeln. Alle Fünft- und Sechstklässler unserer Schule erhalten am Ende des Schuljahres während des regulären Sportunterrichts und in einer Schwimmkompaktwoche ca. 20 Stunden Schwimmunterricht. Die schon gut schwimmen können, werden noch besser und Kinder mit Problemen im Wasser erhalten mehr Sicherheit. Karin Seifert und Konrad Fiedler vom USV Halle hatten die Idee und kamen damit auf uns zu. Ein großer Kraftakt, die vielen Trainer, Lehrer und 225 Kinder zu koordinieren. Aber es hat geklappt. Der Sommer kann kommen!

Der MDR hat uns dabei begleitet:

https://www.ardmediathek.de/mdr/video/mdr-um-4/schule-in-halle-lernt-schwimmen/mdr-fernsehen/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy80N2FiYzdhNS0yYzMyLTQ4NTMtOWI5MC01ZWZhYWEzYWI0YTc/?fbclid=IwAR0qGuJS14HjhuWxVQGX8sU8S_lPK3kcNCzMN6i3vv7TZErVr1DmlAPoqn8

Juniorwahl am Feininger

In der Woche vom 31. Mai – 04. Juni wurden die Juniorwahlen, ein Projekt des gemeinnützigen Vereins Kumulus e.V. aus Berlin, am Lyonel-Feininger Gymnasium in verschiedenen Unterrichtstunden durchgeführt. Dieses Projekt zur Landtagswahl wird an ca. 95 Schulen in Sachsen-Anhalt realisiert und soll einen Überblick ermöglichen, wie nicht wahlberechtigte Jugendliche wählen würden. Dazu konnten die Schülerinnen und Schüler der 8., 9. und 10. Klassen, ca. 320 Wahlberechtigte, in dieser Wahlsimulation ihre Erst- und Zweitstimme entsprechend des Stimmzettels des Wahlbezirk 37 Halle III abgeben. Auf der Grundlage von Wählerlisten und den abgegebenen Stimmzetteln in der Wahlurne wertete der Wahlvorstand (Schüler*innen der 9/1 und 9/4) am Freitagnachmittag die Wahlergebnisse entsprechend aus. Das Gesamtergebnis der Juniorwahl aller teilnehmenden Schulen in Sachsen-Anhalt ist ab Sonntag, dem 06. Juni 2021, auf https://www.juniorwahl.de/juniorwahl-sachsen-anhalt-2021.html abrufbar.

Es werde Licht – ein digitales Design Projekt

Unsere Schülerinnen und Schüler zeigen wiederholt überzeugend, dass sie auch in herausfordernden Zeiten höchst kreativ und imstande sind, Licht ins Dunkel zu bringen.

Ganz eigenständig gestalteten die 7. Klassen hier innovative Lampen: Sehr erhellend!

Wieder Anmelderekord

249 FünftklässlerInnen haben sich mit ihrem Erstwunsch für das Schuljahr 2021/22 um einen Platz an unserer Schule beworben. So viele waren es noch nie. Wir sehen das mit einem lachenden und weinenden Auge. Auf der einen Seite ist es ein Zeichen der Anerkennung für unsere schulische Arbeit. Andererseits ist uns bewusst, dass nicht alle Ihren Wunschplatz erhalten werden. Wir hoffen auf ein gütliches Verfahren und drücken allen die Daumen.

Schulpartnerschaft mit Schule in Tansania

Derzeit bauen wir neben Schulpartnerschaften in Frankreich und Spanien auch eine Beziehung zur Itamba Secondary School in Tansania auf. Der Schulleiter, Herr Tukinde, besuchte uns schon im Jahr 2019 und derzeit bereiten wir eine Kennenlernreise mit vier SchülerInnen und drei LehrerInnen nach Tansania  und den Gegenbesuch vor. Über das sogenannte ENSA-Programm (Engagement Global) fördert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unser Projekt. Am 27. Februar fand ein Austausch per Videokonferenz statt, bei dem sich alle Akteure schon einmal kennenlernen könnten. Wir sind gespannt! 

Weihnachten am Feininger

Am 18. Dezember 2020 fand unsere Schulvollversammlung erstmals digital statt. Nahezu alle SchülerInnen loggten sich ein, um gemeinsam das Jahr ausklingen zu lassen und ein wenig Gemeinschaft in Zeiten des Lockdowns zu erleben.

Es wurde musiziert und gebastelt und gewertschätzt, wie es sich für Weihnachten gehört;-) 

Die Religionskurse von Herrn Wunsch haben einen Weihnachtspodcast und ein Video der Weihnachtsgeschichte erstellt. Viel Freude damit und Frohe Weihnachten!

 

 

Die „feineManufaktur“ startet ins Weihnachtsgeschäft

Unsere Schülerfirma hat seit letzter Woche eine Siebdruckeinrichtung. Voller Staunen und Freude wurden die ersten T-Shirts, Stofftaschen und Karten bedruckt. Michael Antons und Nadine Härting, Experten von der BURG, führten ins Handwerk ein. Anica und Maram (Klasse 9/1) ließen sich die Technik beibringen und sind nun fast schon in der Lage, die Siebdrucktechnik an willkommene NeueinsteigerInnen der Firma weiterzugeben.

Vielen Dank an Stiftung Bildung, die den Kauf der Siebdruckanlage mit Zubehör ermöglicht hat sowie an Frau Bräuner und Herrn Wunsch, die unsere feineManufaktur im Namen von Förderverein und Schule begleiten.

Wer Lust hat mitzumachen, kann sich gerne bei der Schülerfirma melden.

Besuch der Synagoge in Halle

Die siebenten Klassen besuchten im Rahmen des Religions- oder Ethikunterrichts im November 2020 die hallesche Synagoge. 

Schullogo – And the winner is …

Ein halbes Jahr lang haben 3 SchülerInnengruppen mit 3 DesignerInnen am Entwurf für unser neues Schullogo gearbeitet. Am 12. November 2020 haben alle Gruppen ihre Entwürfe in der Aula vorgestellt. Coronabedingt leider nur im kleinen Rahmen, deshalb hier ein Link zu einer kleinen filmischen Zusammenfassung: https://youtu.be/fdmkFLJnblw. Eine ausgewählte Jury aus SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen, Kunst- und DesignexpertInnen hat den anhängenden Entwurf der Gruppe um Designer Stephan Arnold ausgewählt. Das Schiff, welches in Feiningers Werken eine zentrale Rolle spielt (auch die für Feininger typischen Hilfslinien sind zu erkennen), soll für Freiheit und Mut stehen. Gleichzeitig sitzen wir als Schulgemeinschaft im gleichen Boot und helfen einander, unsere Träume zu verwirklichen. Neben der Symbolik lobte die Jury die hohe Wiedererkennbarkeit des bildlichen Elementes, dessen vielfältige Verwendbarkeit und hohe Qualität. Die Gruppe hat das Logo gemeinsam entworfen und gestaltet. Nun wird der Entwurf noch fertig bearbeitet und soll bald zum Einsatz kommen. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an alle Mitwirkenden!

Wir erobern den Kunstraum

Das Lyonel-Feininger-Gymnasium befindet sich im Umbau. Auch unser Kunstraum wird bald modernisiert. Daraus ergab sich die einmalige Chance, die Wände im Kunstunterricht ganz legal mit Street-Art zu gestalten. Die Klassen 7/2 und 7/4 setzten sich damit auseinander, wie man eingängige symbolische Botschaften kreiert, die im besten Fall Kunst von Jedem für Jeden, im schlimmsten Fall ignoranter Vandalismus sind. Letztendlich stellten wir uns die grundsätzlichen Fragen: „Ist das Kunst oder kann das weg?“ und anhand welcher Kriterien beurteilt man das eigentlich? Die Antwort darauf liegt natürlich auch immer im Auge des Betrachters. Entscheiden Sie also selbst. Wir zumindest finden es fast schade, bald einen ganz neuen Kunstraum zu haben 😉

Zooschule

Der 5. Klassen haben, wie jedes Jahr nach den Herbstferien, die Zooschule im Bergzoo Halle besucht. Neben der geführten Exkursion zu den Wirbeltierklassen haben die Schüler die Zeit genutzt um zu einem speziellen Tier, einen Steckbrief anzufertigen. Diese Informationen dienen zur Erstellung eines individuellen Tierplakats im SOL-Unterricht.

Media-Scouts

In den vergangenen Wochen wurden an unserer Schule 8 Mini- (Jahrgang 5 & 6) und 22 Junior-Media-Scouts (Jahrgänge 7 – 9) ausgebildet. Die zwei- bzw. dreitägige Ausbildung wurde von Medienpädagoginnen der fjp>Media Servicestelle Kinder und Jugendschutz Magdeburg durchgeführt und beinhaltete Themen wie: Cybermobbing, Soziale Netzwerke, Urheberrecht und Datenschutz, Computerspiele sowie den allg. Umgang mit dem Smartphone.

Zukünftig treffen sich die ausgebildeten Media-Scouts immer am Dienstag im Mittagsband (Junior-Media-Scouts) bzw. zur Modulzeit (Mini-Media-Scouts). In diesen Zeitfenstern arbeiten und diskutieren sie mit unserer Medienpädagogin zu den oben genannten Themen, entwickeln Projekte für die Medientage in den Klassen 5 und 6 und stehen der Schulgemeinschaft und insbesondere den Schülerinnen und Schülern als Expert*innen für Social Media & Co. zur Verfügung.

Ein Zeichen gegen Rassismus

Am 9. Oktober 2020 jährte sich das Attentat auf die Synagoge in Halle. SchülerInnen der 8., 9. und 10. Klassen haben als Zeichen des Gedenkens und des Eintretens gegen Antisemitismus, Rassismus, Diskriminierung und Gewalt eine Menschenkette rings um unsere Schule gemalt. Ein Symbol für das Zusammenstehen unserer Schulgemeinschaft gegen Ausgrenzung! Vielen Dank an den Sozialkundekurs 10 von Herrn Jänicke für die Organisation.

 

10/2 erneuert Wimpelkette der Solidarität

Zum Gedenken des Anschlags auf die Synagoge in Halle, in dessen Folge zwei Menschen ihr Leben verloren, hat die Klasse 10/2 ihre Wimpelkette der Solidarität erneuert: Bereits im vergangenen Jahr hatte die Klasse sich der im Paulusviertel verbreiteten Aktion angeschlossen, die die Solidarität mit diskriminierten Menschen ausdrückt. Die Schüler_innen hatten schon damals eine Wimpelkette gestaltet und in der Nähe der Synagoge gespannt. Zum ersten Jahrestag des Anschlags am vergangenen Freitag hatte die Klasse im Klassenrat beschlossen, diese Kette zu erneuern: Alle Schüler_innen nähten jeweils mindestens einen Wimpel aus bunten Stoffen, die dann gemeinsam auf einer Leine angeordnet wurden. Während der Klassenstunde konnten wir die Kette in der Humboldtstraße anbringen – kurz vor Beginn der offiziellen Gedenkveranstaltung an der Synagoge. Ein besonderer Dank gilt Henriette für die Auswahl des Standortes und die Bereitstellung einer Leiter vor Ort, sowie Marten für seinen tatkräftigen Einsatz während der Hängung. Wir hoffen, damit ein Zeichen für mehr Mitmenschlichkeit und gegen Diskriminierung zu setzen.

#respondinmusic – Ein intensiver Dialog

Am 02.10.2020 machte das Projekt #respondinmusic um die Berliner Pianistin Annika Treutler auf ihrer Deutschland-Tour Station an unserer Schule. Es sollte ausdrücklich kein Konzert, sondern ein Dialog zwischen den Musikern und den Schülern der 9. Klassen sein. Im Mittelpunkt standen Werke jüdischer Komponisten, deren eigene Lebensumstände zur Zeit des Nationalsozialismus in Zusammenhang mit der Musik gestellt wurden. Dadurch konnten die Stücke noch intensiver erlebt werden, und die Schüler beteiligten sich rege mit ihren ganz eigenen Gedanken und Empfindungen an den Gesprächen über die gehörte Musik. Am Ende standen nicht nur wunderbare Werke, die einmal mehr vor dem Vergessen bewahrt wurden, sondern die Erkenntnis, dass Musik Grenzen überwinden und Denkanstöße bieten kann.

Kooperationsvereinbarung unterzeichnet –  Wir haben den Grundstein für unsere Schülerfirma gelegt!

Nach mehrmonatiger Vorbereitung haben heute die Vertreter von Schulleitung, Förderverein und zukünftigen Mitarbeitern der Schülerfirma eine grundlegende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die die Gründung einer Schülerfirma am Lyonel-Feininger-Gymnasium ermöglicht. Zu Beginn des neuen Schuljahres werden wir die gemeinnützige „Schüler-gUG“ offiziell gründen und die Schulgemeinschaft über Anliegen, Arbeitsfelder und Möglichkeiten der Mitarbeit in der Schülerfirma informieren.

Schulmanifest für das Lyonel-Feininger-Gymnasium 2020 – Bauhausmanifest 1919

Manifeste werden häufig von jungen Menschen verfasst, die mit ihren Ideen die Welt umkrempeln und revolutionieren wollen. Das Bauhausmanifest wurde von Walter Gropius 1919 verfasst und die grafische Übersetzung dafür fand Lyonel Feininger in seinem berühmten Holzschnitt „Kathedrale“. Vom bewussten „Mit- und Ineinanderwirken aller Werkleute untereinander“ spricht Gropius und auch von „seltenen Lichtmomenten“ und „Liebe zur bildnerischen Tätigkeit“.
Ja und wie könnte unser Schulmanifest lauten? Das wurde im Kunstunterricht assoziativ und illustrativ von jedem einzelnen Lernenden der Klasse 7/3 erprobt. Hier einige Beispiele:
Manifest von Charlotte
In dieser Schule lernt man mit- und ineinander. Es gibt sicherlich Lichtmomente aber auch Rückschläge. Die Liebe spielt dabei eine große Rolle, denn sie öffnet uns den „Himmel“. Die Zukunft liegt in unseren Händen. … Es ist also an der Zeit für eine revolutionierende Zukunft in jedem Einzelnen.
Manifest von Romeo
Das NSG ist eine sehr schöne Schule mit viel Liebe und Miteinander. Es ist wie im „Himmel“. Außerdem wird hier meine Zukunft bestimmt. Wenn ich etwas nicht verstehe, erklärt mir der Lehrer das so lange, bis ich einen Lichtmoment habe.
Manifest von Jonas
Eine neue Schule soll Kinder für die Zukunft vorbereiten und ihnen alles Wichtige für das Leben beibringen. Es soll alles mit viel Liebe vorbereitet werden. Man soll miteinander lernen und sich austauschen können…

Ein Projekt von den Studierenden der Kunstpädagogik Louisa Engel und Tania Sternberg in Kooperation mit Christiane Küstner (Kunstlehrerin Feininger-Gymnasium)

„Schools4Future“ Workshops

Am 6. und 7. Juli 2020 fanden am Lyonel-Feininger-Gymnasium insgesamt sieben Workshops, entworfen von Studierenden der Universität Leipzig unter der Leitung von mohio e.V.,  unter dem Motto „Schools4Future“ statt. Unsere Schülerinnen und Schüler der achten Klassen haben sich dabei sehr intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit aus verschiedenen Perspektiven auseinandergesetzt.
Zentrale Themen bzw. Fragestellungen waren unter anderem: „Welche Spuren hinterlassen wir?“, „Vision und Wandel“, „Kann Digitalisierung nachhaltig sein?“, „Zwickmühle Mobilität“, „fast fashion“, „fair food“ sowie „Plastikmüll / Upcycling“. In allen Workshops wurde gemeinsam mit den Referenten von mohio e.V.  aus Halle (Saale) und Studenten der Universität Leipzig diskutiert und ausprobiert, woraus anschließend großartige Produkte entstanden sind.
Unsere Schülerinnen und Schüler sowie die betreuenden Referenten waren begeistert, weshalb wir uns jetzt schon auf eine Fortsetzung freuen.

Projekt „Ausgepackt“ 

72 % des Mülls aus der Gelben Tonne werden verbrannt, der Rest wird recycelt. Plastikbecher bestehen auch aus Plankton.

„Wow, das hätten wir nicht gedacht!“, war die Reaktion vieler SchülerInnen des Jahrganges 6 auf diese Tatsachen. Sie konnten sich während eines Projekttages, welcher von Biologie-Studenten/innen der MLU am 6. bzw. 7. Juli 2020 durchgeführt wurde, über Folgendes informieren und vor allem staunen:
– Kunststoffherstellung
– Verrottungsdauer von Müll
– Einkaufen, aber bitte unverpackt!
– Recycling
– Alternativen für Plastik
– Wachstücher selber herstellen
– Gelbe, Schwarze, Braune und Blaue Tonne
Mit iPads, Plakaten und Bügeleisen machten sich die Klassen mit dem Thema Müll sowie Müllvermeidung vertraut und erfuhren viel Neues. Vor allem darüber, wie sie verantwortungsvoller mit unseren Ressourcen umgehen können. 

Bundestagsabgeordneter steht Rede und Antwort

Dr. Karamba Diaby besuchte unsere neunten Klassen und nahm sich in sechs! aufeinanderfolgenden Gesprächsrunden am 10. Juni 2020 Zeit, um die Fragen der SchülerInnen zu Politik und Gesellschaft zu beantworten. Angesichts immer stärkerer gesellschaftlicher Polarisierungen ein guter Anlass, über unsere Demokratie ins Gespräch zu kommen. Vielen Dank!

FAKE IT TILL YOU MAKE IT – Ein Kunstprojekt des Jahrgangs 8 für den Sommer 2020

Was ist, wenn dich diesen Sommer das Fernweh packt? Wie kommst du von deinem Zimmer in die weite Welt? Die Antwort lautet: Google Street View. Hiermit kannst du Straßen auf der ganzen Welt digital befahren und entlegene Orte von der Couch aus entdecken. Kostenlos und echt einfach. Der Sommerurlaub ist gerettet. Zum Glück?
Ein Projekt mit dem Studenten Niklas Heider in Kooperation mit Christiane Küstner (Kunstlehrerin Feininger-Gymnasium) im Zeitraum von Mai 2020 – Juli 2020.

Postkarte
Instagramm Posts von Basti

Die Schulentwicklung weiter fest im Blick

„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ (Henry Ford)

Wir sind stolz auf die Entwicklung unserer Schule und freuen uns über eine Schulkultur des Gelingens am Feininger. Dennoch blicken wir auch in die Zukunft und versuchen, uns immer wieder neu den Herausforderungen der sich verändernden Lebenswelt unserer SchülerInnen zu stellen. Deshalb gibt es die AG Transformation, in der SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern Entwicklungspotenziale der Schule ausloten und Ideen bzw. Konzepte entwickeln. Am 26.2.2020 traf sich diese AG zum zweiten Mal. Begleitet wurden wir dabei von Mohio e.V. aus Halle. Ein Verein, der sich einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung verschrieben hat. Sabine Ayeni von Mohio e.V. moderierte dieses zweite Treffen und leitete die allgemeine Ideenfindung in eine konkrete Arbeitsphase über. So beschäftigen sich nun multiprofessionelle Teams mit den Schwerpunkten Schulfach Herausforderung und Verantwortung, Ganztag, Selbstorganisiertes Lernen, Feedbackkultur, Werte unserer Schule, Nachhaltigkeit u.a. Im Juni soll eine erste Zwischenpräsentation stattfinden. Wir sind auf die Ergebnisse gespannt.

Spendenaktion zur Wiederaufforstung Australiens erfolgreich

Vor einigen Wochen baten wir an dieser Stelle um Eure Unterstützung für unsere Spendenaktion für Australien. Der Kuchenbasar war ein voller Erfolg. Vielen Dank für den Kauf unserer leckeren Waffeln, Sandwiches und Kuchen und vielen Dank für die zahlreichen zusätzlichen Spenden! Insgesamt konnten wir 360,00 Euro einnehmen und haben 600,00 AUD an die Organisation Greening Australia zur Wiederaufforstung des Landes gespendet. Ein großes Dankeschön geht natürlich auch an die fleißigen Schüler*innen und Eltern der Klasse 8/2!

2. Platz bei Jugend-forscht!

Carlos Delank und Jamie Wessel haben mit ihrem Projekt „Ein Unfall in der Straßenbahn- muss das sein?“ den 2. Platz im Regionalfinale erreicht. Herzlichen Glückwunsch!

Kunstprojekt (Klasse 7/3) für Conrad Feininger
Unsere Lieblingsorte in Halle

Lyonel Feininger untersuchte Orte in der Umgebung unserer Schule, die als Motive für seinen Halle – Zyklus dienten. Ihn interessierten die Lichtveränderungen, das Übereinander-Lagern verschiedener transparenter Farbschichten und die Geometrie der Gebäude. „Halle is the most delightful town.“ schrieb Feininger 1929 an seine Frau.
Das war der Ausgangspunkt unserer Untersuchungen zu den persönlichen Lieblingsorten, die wir in Halle haben. Und so schichteten wir Farben, Formen, Beschreibungen von Geräuschen und Gerüchen transparent übereinander.
Die Kunstwerke, die dabei entstanden, erzählen von Halle, so wie sich die Stadt heute als „most delightful town“ für uns darstellt:
„…wenn ich aus dem Edeka herauskomme, sehe ich den Weihnachtsmarkt oder die Türme von der Kirche. Ich rieche leckere Süßigkeiten oder Obdachlose, die noch nie geduscht haben. Ich höre die Vögel und die Straßenbahnen. Außerdem höre ich das Piepgeräusch, wenn die Kassiererin gerade bezahlt. Ich fühle die Kälte von den Tiefkühlern und die Wärme von den Süßigkeiten. Ich schmecke die Süßigkeiten und das eklige Gemüse.“
Conrad Feininger, dem Enkel Lyonel Feiningers, wurden schließlich die Kunstwerke präsentiert und überreicht.
Ein Projekt der Klasse 7/3 von den Studierenden der Kunstpädagogik Harriet Meinecke und Nadja Kuras in Kooperation mit Christiane Küstner (Kunstlehrerin Feininger-Gymnasium) im Zeitraum von Dezember 2019 – Januar 2020.

Ab 1. Februar 2020 heißen wir Lyonel-Feininger-Gymnasium

Von der Schnelle des Entscheidungsprozesses in den städtischen Gremien waren wir dann doch überrascht:-) 

Ab dem 1. Februar 2020 heißt unsere Schule Lyonel-Feininger-Gymnasium!

In der Schulvollversammlung am 7. Februar haben wir das im Rahmen der Schulgemeinschaft gefeiert. Das Krankenhaus Martha-Maria brachte uns auch ein wunderbares Geschenk vorbei: Ein Gemälde des weltberühmten Halle-Zyklus‘ Feiningers. Weitere werden folgen und unser Schulhaus verschönern. Vielen Dank an die Verantwortlichen des Krankenhauses Martha-Maria.

Am 3. Juli 2020 wird anlässlich der Benennung ein großes Fest stattfinden. Nähere Informationen folgen.

Upcycling: Just do it.

Soviel Müll und nun?
Kann man scheinbar nicht mehr Brauchbares in ein neues Produkt umwandeln und damit upcyclen, also aufwerten?

Die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen des Lyonel-Feininger-Gymnasiums experimentieren, präsentieren und applaudieren sich gegenseitig: Ja, das geht.
Aus Müll erschaffen wir ressourcenschonende Produkte, fast genauso gut wie beim Bundespreis Ecodesign.

Fazit: Ein durchaus nachhaltiges Kunstprojekt.

Wir haben mit unserem Konzept gewonnen! 30.000 € für unseren Schulhof

„Deutsches Kinderhilfswerk e.V. – PRESSEMITTEILUNG

Nr. 17/2020
Datum: 28. Januar 2020

30.000 Euro für das Neue städtische Gymnasium Halle: Deutsches Kinderhilfswerk, ROSSMANN und Procter & Gamble gratulieren zur Förderung von Schulhofprojekt

Das Neue städtische Gymnasium in Halle (Saale) freut sich zusammen mit dem Deutschen Kinderhilfswerk, ROSSMANN und Procter & Gamble: Der Förderverein des Gymnasiums erhält im Rahmen der Aktion „Schulhofträume“ für das Projekt „Natur pur – Gemeinschaftsprojekt Adlernest“ eine Förderung in Höhe von 30.000 Euro. Mit der Aktion „Schulhofträume“ fördern das Deutsche Kinderhilfswerk, ROSSMANN und Procter & Gamble deutschlandweit die Sanierung und Umgestaltung maroder oder ungestalteter Schulhöfe mit insgesamt 270.000 Euro. Damit werden die oft vernachlässigten Außenbereiche von Schulen mit neuen Spiel- und Bewegungsangeboten, naturnahen Arealen und altersgerechten Rückzugsräumen umgestaltet. Zumeist die gesamte Schule, allen voran die Schülerinnen und Schüler selbst, sind daran beteiligt.

In der Mitte des Schulhofes des Neuen städtischen Gymnasiums soll eine Natur-Oase mit phantasievollen Holzkonstruktionen entstehen. In beispielhafter Kooperation mit angehenden Spielplatzdesignerinnen und -designern entwickelten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines schulinternen Wettbewerbs die Idee eines Kletterturmes mit Kletternetz als Spiel-, Bewegungs- und Rückzugsort. Mit Hilfe eines Holzkünstlers und viel Eigenleistung wird das Gemeinschaftsprojekt umgesetzt.“

Besuch beim Oberbürgermeister der Stadt Halle

„Politik zum Anfassen“ könnte das Motto der Sozialkunde-Exkursion zum Oberbürgermeister im Ratshof lauten. Denn die 8/4 des Neuen Städtischen Gymnasium stellte dem Stadtoberhaupt am Vormittag des 15. Januars 2020 alle möglichen Fragen – vom typischen Tagesablauf eines Politikers bis hin zum Haushalt der Stadt Halle. Im Anschluss hatten wir dann bei einer Führung durch Herrn Sell-Römer  die Gelegenheit,  Hintergründe über den Bürgerservice zu erfahren sowie den Stadtfotografen und den Verantwortlichen für den Stadtrat kennen zulernen.

Neue Saalegonauten: Erneut erfolgreich bei FIRST LEGO League

Am 10. Januar 2020 konnte sich unser Robotik-Team, die Neuen Saalegonauten unter Leitung von Prof. Winz, erneut beim Regionalwettbewerb der FIRST LEGO League in Merseburg verbessern. Mit einem 3. Platz in der Gesamtwertung sind wir nun endgültig in das Spitzenteam aufgerückt. Bei den Einzelwertungen haben wir in der Kategorie „Teamwork“ den 2. Platz, beim „Roboterdesign“ den 3. Platz geschafft und beim Forschungsprojekt den 4. Platz erreicht. In den vergangenen drei Jahren ist es Prof. Winz gelungen, eine innovative und experimentierfreudige Schülergruppe zu formen und diese in jedem Jahr weiterzuentwickeln. Wir danken Prof. Winz ausdrücklich dafür. Wir danken auch den Eltern, die die Vorbereitungen unterstützt haben und gratulieren besonders den SchülerInnen zu ihrem Erfolg!

Weihnachtssingen im Dom

Zu Weihnachten beschließen wir traditionell das Jahr mit einem Weihnachtssingen im halleschen Dom. Ein erhebender und versöhnlicher Abschluss. Vielen Dank an die Domgemeinde!

Schüler_innen bescheren die Stiftung Marthahaus Halle mit Plätzchen

Im Klassenrat der 9/2 entstand die Idee, zu Weihnachten nicht nur innerhalb der Klasse zu „wichteln“, sondern auch an Menschen zu denken, die oft zu selten Aufmerksamkeit erhalten: Das Leben älterer Menschen in Pflegeheimen ist für viele Menschen eher unbekannt und dennoch verdienen sie gerade zu Weihnachten kleine Aufmerksamkeiten. Da einige Schülerinnen der Klasse bereits im Rahmen des Wahlpflichtfachs „Lebenswelt“ in der Stiftung Marthahaus tätig sind, fiel die Wahl auf dieses Haus.

Für die Schüler_innen stand schnell fest, dass wir die älteren Herrschaften mit selbstgemachten Plätzchen überraschen wollten – so kamen rasch ca. 60 Plätzchentüten zusammen. Nach der kurzen Bescherung im Klassenrahmen machten wir uns am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien auf den Weg zum Pflegeheim.
Dort angekommen, wurden wir im Gemeinschaftssaal des Stiftung zunächst durch die Leiterin begrüßt. In kleineren Gruppen besuchten wir anschließend die verschiedenen Flure und übergaben die Plätzchen jeweils persönlich. Dabei nahmen wir auf die persönlichen Gegebenheiten der Bewohner Rücksicht, denn nicht jeder war in der Lage, den spontanen Besuch zu empfangen. Auf diese Weise erhielten wir auch einen Einblick in das Leben in der Stiftung und die täglichen Herausforderungen dort.

Wir hoffen, mit unserem kleinen Gruß eine weihnachtliche Einstimmung gebracht zu haben und wünschen allen eine frohe Weihnacht.

Schulband: RISING UP

Seit mittlerweile drei Jahren gibt es an unserer Schule die Schulband. Die anfangs noch kleine Gruppe hat sich nach einigen Besetzungswechseln zu einer stabilen Formation entwickelt, die zum festen Bestandteil des Schullebens geworden ist. Unter der Leitung von Herrn Wustmann treffen sich die engagierten Musiker*innen wöchentlich zur Probe, um Ihr Repertoire ständig zu erweitern. Neben Auftritten auf zahlreichen Schulveranstaltungen konnte sich die Band im April 2019 für die Teilnahme am Bandfestival „Schule macht Musik“ qualifizieren und vor über 400 begeisterten Zuhörern in der Ulrichskirche auftreten. Mit dem neuen Schuljahr kam ein neuer Bandname: RISING UP. Es geht also weiter aufwärts …!

Fein – Feiner – Feininger 🙂 

Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter unserer Schule. Conrad Feininger, Enkel von Lyonel Feininger und Sohn von T. Lux Feininger weilte auf Einladung der Kunststiftung Sachsen-Anhalt in der Stadt und wir konnten ihn und seine Frau Kathy bei verschiedenen Gelegenheiten näher kennen lernen. Am Freitag, den 15. November 2019 war er Ehrengast unserer Schulvollversammlung und begrüßte die Schulgemeinschaft inklusive Bildungsminister Marco Tullner mit einer eigens einstudierten Rede auf deutsch. Am Sonntag öffnete er anlässlich einer Buchvorstellung in der Kunststiftung am Neuwerk einen Koffer mit Erinnerungen an seinen Großvater und Vater. Viele SchülerInnen und weitere Schulangehörige nutzen die Gelegenheit, aus dem Leben der Feiningers zu erfahren und im Anschluss Kathy‘s American Bauhaus Dinner zu genießen. Es war einfach wunderbar, auf diese Weise eine persönliche Beziehung zur Familie unseres zukünftigen Namenspatrons Lyonel Feininger aufzubauen. Sie werden wiederkommen!

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